Selenskyj bei Gedenkfeier am D-Day

Rede vor der französischen Nationalversammlung

Die Teilnahme von Wolodymyr Selenskyj an der alljährlich stattfindenden Gedenkfeier der Invasion in der Normandie stellt eine Zäsur in unserer europäischen Geschichte dar. Wieder erleben wir einen unsäglichen Vergleich auf offener Bühne, welcher eine Herabwürdigung der Opfer des zweiten Weltkrieges darstellt. Der Krieg in der Ukraine ist in keiner Weise mit dem letzten Weltkrieg zu vergleichen, genauso wenig mit den handelnden Akteuren dieser schrecklichen Zeit. Eine Verklärung Selenskyjs zur Heldenfigur ist ein Affront und zeigt den Unwillen zur Gesprächsbereitschaft mit Russland und einer Beendigung des Krieges in Europa.

„Europa ist kein Kontinent des Friedens mehr“

Selenskyj in Paris

Der damalige Kampf gegen den Nationalsozialismus und dessen Rassenideologie, für den viele aufrichtige und ehrenwerte Soldaten ihr Leben lassen mussten, ist einmalig in unserer Geschichte und hat keinen Bezug zu den Ereignissen und Hintergründen des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine. Der D-Day war der Auftakt zur Befreiung Frankreichs, der Auftakt zur Befreiung von Europa von der verbrecherischen Herrschaft der Nationalsozialisten. Diese Geschichtsvergessenheit, welche durch den französischen Präsidenten Macron zur Schau gestellt wird um die Werbetrommel für Wolodymyr Selenskyj zu rühren, zeigt den unbedingten Willen einen weiteren Weltkrieg führen zu wollen. Gerade die zugesagte Lieferung von Kampfflugzeugen und Bodentruppen, jetzt noch als Ausbilder getarnt, treibt die Eskalationsspirale in schwindelnde Höhen. Vor Ausbruch des Vietnamkonfliktes wurden von Seiten der Vereinigten Staaten ebenfalls erst sogenannte Ausbilder und Militärberater entsendet, bis der Konflikt ausuferte. Erstaunliche Parallelen treten hier zu Tage, welche nur ein großes Unheil für den europäischen Kontinent zu Tage fördern. Der Kalte Krieg, welcher nie wirklich zu Ende ging und latent unter der Oberfläche weiter geschlummert hat, bricht jetzt wieder hervor um unsere Welt wieder in den Abgrund zu reißen.

Krieg endet niemals auf dem Schlachtfeld, sondern am Verhandlungstisch

Die Vertreter aller Nationen haben anscheinend aus unserer Geschichte nichts gelernt. Nur zu deutlich lässt sich ein Unwille zur Gesprächsbereitschaft erkennen, wir hören und lesen nur von weiteren Geld- und Waffenforderungen, gerade von Seiten des ukrainischen Präsidenten, welcher als Bittsteller durch die Welt jettet.

Während an der Front Soldatinnen und Soldaten, Zivilisten, Frauen und Kinder zu Tausenden in einem sinnlosen Krieg ihr Leben lassen müssen, treffen sich die Staatsoberhäupter zu gepflegten Galadinnern und medienwirksamen Auftritten um sich als Helden des europäischen Kontinents zu feiern. Erschreckend ist zu beobachten, wie dem Vertreter einer Kriegspartei, hier sehr einseitig, eine Bühne in der französischen Nationalversammlung geboten wird um die Bevölkerung auf Krieg einzustimmen und um Sympathien zu werben.

Cui Bono?

Berechtigt ist die Frage wem ein Krieg in Europa, ja sogar ein drohender Weltkrieg nutzt, unserer gesamten Weltbevölkerung keinesfalls. Wir müssen hinter den Vorhang schauen, wo die Schattenmänner stehen und an den Fäden ziehen und zupfen, welche an unseren Politikern, den Marionetten im Vordergrund angebracht sind. Wenn Sie glauben, dass Politikerinnen und Politiker die Geschicke unserer Länder und unserer Gesellschaft leiten, dann sind Sie auf einem Holzweg. Unsere sogenannten Volksvertreter sprechen schon lange nicht mehr für die Bevölkerung, für die Menschen in unserem Land, sondern für die Geldgeber und Finanziers, welche durch großzügige Wahlkampfspenden und Zuwendungen ihren Wünschen Vortrieb geben. Selbst die ganze aus Steuermitteln finanzierte Medienlandschaft präsentiert uns diese Verhaltensweisen öffentlich und ungeniert, wissend, das die Bevölkerung durch eine Dauerberieselung abgestumpft ist und nicht mehr über das Offensichtliche nachdenkt. Als Beispiel führe ich an dieser Stelle das Wirtschaftsforum in Davos an, ein Treffen aller mächtigen Wirtschaftsgrößen dieser Welt. Auch unsere sogenannten Volksvertreter pilgern jedes Jahr zu diesem Ort der Befehlsausgabe, dem Ort ihrer Unterwerfung, zum Tanz um ein neues goldenes Kalb. Allerdings ist bei der letzten Huldigungsveranstaltung ein Fehler passiert, indem diese Dekadenz auf offener Bühne zur Schau gestellt wurde. Sollten Sie sich die zahlreichen Videos und Reden der anwesenden Politiker angeschaut haben, müsste Ihnen die Rede des neuen argentinischen Präsidenten Javier Gerardo Milei nicht entgangen sein.

Hier möchte ich jetzt Ihre Aufmerksamkeit nicht auf die Rede an sich lenken, sondern vielmehr die Ausdrucksweise auf den Gesichtern der anwesenden Geldgeber und mächtigen Wirtschaftsgrößen, welche in großer Anzahl das zuhörende Publikum ausmachten. Sind Ihnen die versteinerten Minen, die zusammengepressten Lippen aufgefallen als der argentinische Präsident unverhohlen über die Machenschaften genau jener Strippenzieher gesprochen hat? Ja, er hat den Fehler im System aufgezeigt, die Missstände und die Einflussnahme auf die Politik durch die Finanziers der Welt aufgedeckt, alles auf der großen Theaterbühne von Davos. Genau an diesem Punkt stellen wir uns noch einmal die entscheidende Frage nach dem Nutzen eines Krieges in Europa und müssen einen der Nutznießer erkennen, die Rüstungsindustrie, die große Waffenlobby, welche selbstverständlich in Friedenszeiten kaum Profite einfahren kann und deren Fürsprecher jetzt deutlich in den Vordergrund rücken. Von Frau Strack-Zimmermann bis zum französischen Präsidenten Macron zeigen alle den Unwillen zu Gesprächen und Verhandlungen um eine schreckliche, aus dem Ruder laufende Situation zu entschärfen und den Krieg in Europa endlich zu beenden. Wenn Sie darüber nachdenken liegen die Gründe offensichtlich auf der Hand, es ist schlecht fürs Geschäft.

Olaf Scholz zeigt Unwille zu Gesprächen

Als Olaf Scholz in seiner Regierungserklärung im deutschen Bundestag der Alternative für Deutschland zum wiederholten Male eine mangelnde Abgrenzung zu Vladimir Putin vorgeworfen und dafür lauten Beifall aller anderen Parteien geerntet hat, stellte er damit seinen Unwillen gegenüber Gesprächen und Verhandlungen mit der anderen Kriegspartei, nämlich Russland offen zur Schau. Ein Bundeskanzler, dessen Erinnerungslücken im Untersuchungsausschuss in des Guinnessbuch der Rekorde Einzug finden könnten, ein Kanzler unserer Bundesrepublik der zu Demonstrationen gegen die Opposition in unserem Land aufruft, in den Cum-Ex Skandal verwickelt ist und die europäische Union höher einschätzt als die eigene Souveränität unseres Staates. An dieser Heuchelei muss jeder die Einstellung unseres Kanzlers und unserer Bundesregierung gegenüber unserer Bevölkerung erkennen, das eigene Land, das eigene Volk ist diesen Herrschaften völlig egal, wir alle sind ja nur die Geldgeber welche die Waffen- und Munitionslieferungen bezahlen dürfen. Die Befehlsausgabe für diese Vorgehensweise scheint aus einer anderen Richtung zu kommen, aus Richtung Washington, diese Einschätzung werde ich Ihnen überlassen, sollten Sie sich an das Zögern von Olaf Scholz im Bezug auf die Panzerlieferungen an die Ukraine noch erinnern. Erst als der Pfiff aus dem Weißen Haus zu vernehmen war ist unser Bundeskanzler wieder umgefallen und hat damit das Rückgrat eines Schilfhalmes bewiesen. Anscheinend ist Entscheidungsstärke und der Wille die Souveränität des eigenen Staates zu bewahren nicht die Stärke unseres Bundeskanzlers, sondern die Schaffung eines europäischen Superstaates, in dem wir als Bundesrepublik aufhören zu existieren und nur noch der dumme Zahlmeister in Europa sind.

Gespräche und Verhandlungen müssen das Ziel sein, keine weitere Eskalation

Weitere Geldgeschenke und Waffenlieferungen an die Ukraine können daher nicht im Interesse unserer und der europäischen Bevölkerung liegen. Jede weitere Eskalation, gerade die Entscheidung der Bundesregierung, den Einsatz deutscher Waffen gegen das Staatsgebiet Russlands zu genehmigen, grenzt an eine seltene Dummheit und stellt den absoluten Unwillen zur Rückkehr an den Verhandlungstisch zur Schau. Es wird einfach weiter an der Eskalationsschraube gedreht, koste es was es wolle, der Bundesbürger wird es schon bezahlen, im schlimmsten Fall auch mit seinem kostbaren Leben. Die einzigen Nutznießer sind die Geldgeber im Hintergrund, die Lobbyisten der Waffenindustrie, die Pharmaindustrie und die gekauften Volksvertreter. Durchbrechen wir diese Spirale der Gewalt, stehen wir gemeinsam für Gespräche und Verhandlungen ein um den Konflikt schnellstmöglich zu beenden. Denken Sie immer daran, zu einem Krieg und dessen schlimmen Folgen, gehören immer zwei Seiten und das erste Opfer ist und bleibt die Wahrheit. Wir brauchen in Europa oder der Welt keinen weiteren Krieg, sondern Frieden!

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