Mahnwache in Hochdorf, Kreis Esslingen

Ein Kommentar

Foto: Erik Wien

Der tragische Tod eines 56-Jährigen in der Gemeinde Hochdorf, Landkreis Esslingen hat bei den Hinterbliebenen, sowie in der Bevölkerung zu unsäglichem Leid und Trauer geführt. Ein Familienmitglied, ein Freund, ein Ehemann oder Lebensgefährte wurde an einem Sonntag im November dieses Jahres aus der Mitte unserer Gesellschaft gerissen. Ich möchte an dieser Stelle den Angehörigen, den Hinterbliebenen mein aufrichtiges Beileid und meine tiefe Anteilnahme aussprechen und ich kann nur hoffen, dass Sie Trost in meinen Worten finden mögen.

„Hochdorfer Bündnis protestiert gegen Mahnwache in Hochdorf“

Leider ist der am heutigen Tage erschienene Presseartikel „Hochdorfer Bündnis protestiert gegen Mahnwache in Hochdorf“ im Teckboten alles andere als eine objektive mediale Berichterstattung zu der stattgefunden Mahnwache, initiiert durch die Alternative für Deutschland, nein, sie ist eine weitere Verhöhnung aller Bürgerinnen und Mitbürger unseres Landkreises. Wieder einmal müssen wir die mediale Berichterstattung als willige Erfüllungsgehilfen der politischen Propaganda erleben, welche nur zu gerne die neutrale Ebene der Berichterstattung verlässt, um sich einseitig politischen Meinungen anzubiedern. Anstelle einer gebotenen Neutralität und die Besinnung auf die Aufgabe, die sogenannte vierte Gewalt in unserer Republik zu sein, werden wir alle wieder Zeuge einer deplatzierten Meinungsmache und Verunglimpfung von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, denn auch Mitglieder der Alternative für Deutschland sind mündige Mitbürgerinnen und Mitbürger unseres Landes. Kritik gibt es aber nicht nur einseitig, dass erwähne ich an dieser Stelle ausdrücklich, welche zum demokratischen Diskurs und einem friedlichen Miteinander in unserer Gesellschaft gehört. Wer gehofft hat, es gäbe bei der Trauerveranstaltung ein demokratisches Miteinander, ein niveauvolles, von Anstand gezeichnetes gemeinsames Gedenken an den Verstorbenen, wurde von der Realität bitter enttäuscht. Die gezeigte Pietätlosigkeit seitens der Gegendemonstrationen durch laute Musik, wilde Beschimpfungen und Beleidigungen nach Aussage eines mir bekannten Teilnehmers der Gedenkveranstaltung, haben das undemokratische, durch Hass und Hetze zerfressene Gemüt der Antidemokraten deutlich gezeigt. Im Besonderen haben sich die anwesenden Vertreter der Regierungsparteien der SPD und Bündnis 90/Die Grünen und ihre politisch, ideologisch geformte Truppe der Antifa abscheulich präsentiert. Hierzu werde ich in den kommenden Tagen einen ausführlicheren Artikel verfassen.

1.Advent ein schlechter Zeitpunkt!?

Vielleicht war der 1. Advent als Zeitpunkt für die Mahnwache nicht klug gewählt, ein Tag, welcher der Besinnung und gemeinschaftlichen Unternehmungen innerhalb der Familie gelten sollte. Gerade an einem solchen Tag, wo die Trauer der Hinterbliebenen noch schmerzlicher in den Vordergrund tritt, sollte diese nicht durch eine (zwangsläufig der politischen Situation geschuldet) Auseinandersetzung politischer Richtungen verstärkt werden. Es war abzusehen, dass Vereinigungen wie die Antifa, Vereine, Kirchvertreter, Medienvertreter und politische Parteien jegliche Möglichkeit nutzen, aus diesem traurigen Anlass politisches Kapital zu schlagen. Daher finde ich die Behauptungen des Teckboten, die Redner der Alternative für Deutschland hätten wie gewohnt nicht bestätigte Gerüchte zu Tatsachen erklärt, als ein unwürdiges Schauspiel der medialen Berichterstattung. Ein unbescholtener Mitbürger, ein wertvolles Mitglied unserer Gesellschaft wurde durch ein Gewaltverbrechen aus dem Leben gerissen, der Verantwortliche dieser Tat, ein 24-jähriger Afghane, sitzt in Haft, das sollen Gerüchte sein? Alles nur Einzelfälle, genauso wie in Mannheim, Illerkirchberg, Solingen, Berliner Breitscheidplatz und vielen weiteren Orten in unserer Republik, Orte an denen viele Mütter und Väter um ihre Kinder und Angehörigen trauern müssen? Alles nur Gerüchte, welche von Vertretern der Alternative für Deutschland zu politischen Zwecken ausgenutzt werden? Allerdings kann ich der Schuldzuweisung, die Regierung wäre untätig, welche von einem Mitglied des Kirchheimer Stadtrates getroffen wurde, nicht beipflichten, damit macht man es sich doch zu einfach. Meiner Meinung nach fehlt der politische Wille die mittlerweile untragbaren Zustände in unserer Republik und unserer Gesellschaft angehen zu wollen. Der jetzigen Regierung die Schuld zuweisen zu wollen ist mir zu billig, denn verursacht hat sie diese Probleme nicht, den Verursacher finden wir bei den Christdemokraten. Genau, es war Angela Merkel, seinerzeit Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland die eine ungezügelte Migration in unser Land erst ermöglicht hat, die „Raute des Schreckens“, wie sie sehr oft tituliert wird mit ihrem Satz „Wir schaffen das“. Es wurden die Thematiken Asyl und Migration vereinfacht in einen Topf geworfen, geltendes Recht, die Dublin 1 und 2 Verträge außer Kraft gesetzt auf Kosten unserer inneren Sicherheit und Zivilgesellschaft. So viel erst einmal zu diesem Versuch einer Schuldzuweisung an die Regierung, die sogenannte Kindesweglegung wurde von Seiten der Christdemokraten begangen. Dennoch ist es ein Faktum, liebe Medienvertreter des Teckboten, dass 95 Prozent der Ausreisepflichtigen nicht abgeschoben werden und allem Anschein haben Sie sich nicht mit dem Parteiprogramm der Alternative für Deutschland auseinandergesetzt, in welchem die Partei klare und unmissverständliche Lösungen darlegt. Vielleicht wäre es, gerade in ihrem beruflichen Spektrum, hilfreich Parteiprogramme, ja, auch das von der Alternative für Deutschland zu lesen und das Gelesene auch zu verstehen.

Mein Fazit

Persönlich kann ich das Desinteresse der Medienlandschaft in Deutschland im Umgang mit dem Parteiprogramm der Alternative für Deutschland verstehen, es ist eine schwere Bürde die ideologisch geprägten Scheuklappen abzunehmen, sollte dadurch das Manna aus den staatlichen Füllhörnern versiegen. Ein wirkliches Gerücht, dass von der Seite des Teckboten in diesem Artikel in die Welt gesetzt wurde, ist das Bestehen eines Kreisverbandes Kirchheim der Alternative für Deutschland. Ich hätte von Seiten des Teckboten eine genauere und wahrheitsgetreuere Recherche erwartet, aber da kann ich den verantwortlichen Redakteuren freundlicherweise Unterstützung anbieten. Es gibt keinen Kreis Kirchheim, sondern den Kreis Esslingen, welcher in Baden-Württemberg liegt und dort der Kreisverband Esslingen und der Ortsverband Kirchheim der Alternative für Deutschland existiert. Vielleicht hilft Ihnen diese kleine und sogar kostenlose Information bei zukünftigen Recherchen eventuell weiter. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen