
Liebe Leserinnen und Leser,
wieder einmal sind wir als Bürgerinnen und Bürger aufgerufen unseren Willen, unsere Wünsche und Sorgen an den Wahlurnen Kund zu tun. Auf demokratischem Wege bestimmen wir alle unsere Vertreterinnen und Vertreter für die Kommunalparlamente unserer Wahlkreise, welche für uns entscheidende Weichenstellungen beschließen und unseren Stimmen Gehör verschaffen sollen. Ja, wir haben die sprichwörtliche „Qual der Wahl“ und nicht all zu selten treffen wir diesbezüglich Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Daher gestatten Sie mir einen kleinen Rückblick auf das Jahr 2021, genauer gesagt auf den Wahlkampf zur Bundestagswahl, wo ich selbst als Kandidat für den Kreis Esslingen das Direktmandat angestrebt habe. Der folgende Beitrag ist zu dieser Zeit als kleine Gedankenstütze aber auch als Warnung vor ungünstigen und negativen Entwicklungen für unsere Umwelt und Gesellschaft entstanden. Zugegeben, viele Leser empfinden ihn vielleicht etwas überspitzt formuliert, traurigerweise sind einige Punkte mittlerweile zur Realität geworden, nur nicht ganz zu dramatisch. Denken Sie über meine Worte im folgenden Beitrag nach und urteilen Sie selbst.
Antons Traum von Megacity Grün?
Nein, das ist kein Titel für den neuesten Science-Fiction Thriller eines bekannten Schriftstellers. Wenn es wohl nach Anton Hofreiter gehen soll, wird dieser Titel bald bittere Realität. Wieder einmal offenbart sich eine abstruse Doppelmoral, die Enteignungspolitik im grünen Parteimäntelchen. Langsam muss ich mich fragen an welchem Hauseck Herr Hofreiter angerannt ist, bevor ihm diese Äußerungen über die Lippen gekommen sind. Diese Wahnwitzigen Ideen, entsprungen aus grünen „Think Tanks“ wie es so schön neudeutsch heißt, haben anscheinend System. Offenbart sich doch jetzt für Jedermann sichtbar die grüne Wunschpolitik und deren desaströse Auswirkung. Aber stellen wir uns für einen kurzen Moment vor, wie es wäre, sollten diese grünen Fantasien tatsächlich Realität werden.
Sie wachen morgens in ihrer 25 Quadratmeterwohnung auf Stockwerk 428, bei 15 Grad Umgebungstemperatur auf und stolpern im Dunkeln bis zu ihrem Bullaugenfenster, um den Vorhang aufzuziehen. Leider haben Sie vergessen ihre tägliche Energiedosis von 250 Euro zu bezahlen, was Ihnen ihr schmerzender Zeh unmissverständlich klar macht, welchen Sie sich am Tischbein angeschlagen haben. Da hilft Ihnen die an der Decke montierte 3 Watt Super High Energy LED-Leuchte leider auch nicht weiter. Einen Kaffee zum Frühstück, unvorstellbar. Erstens gibt es kaum noch Kaffeebohnen, außer zu Wucherpreisen und Zweitens wäre die Feinstaubbelastung einer Kaffeemühle zu extrem und würde ja dem Klima schaden. Dank Wassermangels fällt auch das Duschen flach, also wieder das Einheitsdeodorant aus der ein Quadratmeter großen Nasszelle. Zu Ihrem Arbeitsplatz kommen Sie nur zu Fuß oder mit Ihrem klapprigen alten Drahtesel von Neuzehnhundertsechzig, ein Elektroauto können Sie sich ja eh nicht leisten. Der Individualverkehr ist bereits seit 20 Jahren abgeschafft, außer auf der grünen fünfspurigen Fahrradautobahn, welche sich zwischen tausenden Hochhäusern hindurchschlängelt. Ihr Arbeitsgeber ist ein Großkonzern im Lebensmittelbereich, der verschiedene synthetische Lebensmittel in Würfelform herstellt, Ackerland für Lebensmittelanbau ist Geschichte. Dort stehen jetzt die Windräder, dicht an dicht mit den Solarzellen, ein grünes Klimaparadies. Wenn Sie jetzt, nach einem 16 Stunden Arbeitstag allein in Ihrer kleinen Wohnung sitzen, fällt es Ihnen wieder ein. Hätte ich doch besser einmal nachgedacht.
Zum Glück liebe Leserinnen und Leser ist dieses Scenario noch keine Realität geworden, zumindest nicht bis jetzt. Denken Sie lieber vorher noch einmal nach, wenn Sie am Wahltag mit einem Stift in der Wahlkabine stehen. Umweltschutz ist ein vernünftiges Ziel und sollte auch für Jedermann ein Anliegen sein, aber vernunftorientiert und ideologielos. Ich muss Sie beglückwünschen Herr Hofreiter, Ihre Aussagen sind der beste Wahl-O-Mat den sich vernunftbegabte Bürgerinnen und Bürger nur wünschen können. Null Prozent Zustimmung für Ihre abstrusen Zukunftsfantasien.“
Boris Malewski, 2021
Fazit
Nun, zum Glück ist nicht alles aus diesem Beitrag zur bitteren Realität geworden, die Grundsteine sind aber meiner Meinung nach bereits gelegt. Eine desaströse Energie- und Wirtschaftspolitik, welche von vielen Experten leider nur mit Kopfschütteln hingenommen wird, natürlich unter dem ideologisch geprägten und verallgemeinerten Begriff des Klimawandels. Jetzt erleben wir zu unser aller Leidwesen den Niedergang einer großen Industrienation, die Spaltung unserer Gesellschaft bis hin zur Hofberichterstattung vieler Medien, welche ihre ureigene Aufgabe die vierte Gewalt im Staat zu sein über Bord geworfen haben. Ein wahrer Dienst für die Demokratie. Denken Sie vor den anstehenden Wahlen noch einmal genau nach, ein etwas anderer Blickwinkel hat bisher Niemandem geschadet und entscheiden Sie nicht aus dem Bauch heraus, sondern mit Ihrem guten Hausverstand.
